Essentien

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Die Magie auf Midgard basiert auf 8 Essentien, die sich in 6 Elemente und 2 Urstoffe gliedern lassen. Dabei werden die Elemente aus den Urstoffen aufgebaut, deren Mengenverhältniss und Anordnung das Element bestimmen.

Elemente

  1. Eis
  2. Erde
  3. Feuer
  4. Holz
  5. Luft
  6. Wasser

Einige Zauber sind elementaren Ursprungs.

Urstoffe

  1. Metall
  2. Magan

Jedem der Essentien kann sowohl eine Farbe, ein Symbol, sowie ein oder mehrere Prinzipien zugeordnet werden. Die folgende Tabelle soll eine Übersicht bieten.

Essentia Farbe Prinzip Symbol Farbe
Eis Weiß Tod Eis.png
Erde Bernstein Körper Erde.png
Feuer Rot Wärme, Licht, Astralleib, Yang Feuer.png
Luft Hellblau Seele, Yang Luft.png
Wasser Grün Anima, Yin Wasser.gif
Holz Blaugrün Lebenskraft, Sa Holz.png
Metall Golden Ordnung Metall.png
Magan Schwarz die kreative Kraft des Chaos Magan.png

Elementarlehre

In den Ländern rund um das Meer der Fünf Winde unter Valianischen Einfluss kennt man die Elementarlehre nach Thrand Alarun (siehe Persönlichkeiten). Hier sind die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Eis bekannt. In KanThaiPan dagegen kennt man die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall.

Die folgende Tabelle zeigt die magischen Entsprechungen der fünf Elemente in KanThaiPan:

Kategorie 木 (Holz) 火 (Feuer) 土 (Erde) 金 (Metall) 水 (Wasser)
Himmelsrichtung Ost Süd Zentrum West Nord
Jahreszeit Frühling Sommer (6. Monat) Herbst Winter
Tageszeit Morgen Mittag Nachmittag Abend Nacht
Lebensalter Geburt und
Wachstum
Ausbildung und
Entwicklung
Reife und
Übergang
Nachreife und
Ernte
Abbau und
Genuss der Ernte
Klima windig heiß feucht trocken kalt
Wandlungsphase schwaches Yang starkes Yang Ausgeglichenheit schwaches Yin starkes Yin
Farbe Grün Rot Gelb Weiß Schwarz
Form Zylinder Pyramide Quader Kuppel irregulär
Urton Chüeh Chih Kung Schang
Tier Drache Windpfau Mensch Kilin Schildkröte
Geschmack sauer bitter süß scharf salzig
Gefühl Glück Freude Neid Zorn Leid
Sinn Auge Ohr Nase Mund Haut
Körperflüssigkeit Tränen Schweiß Speichel Schleim Urin
Körpergewebe Muskeln Blutgefäße Bindegewebe Haut Knochen
Yin-Organ Leber Herz Milz Lunge Niere
Yang-Organ Gallenblase Dünndarm Magen Dickdarm Blase
Acht Trigramme ☴ 巽 xùn
☳ 震 zhèn
☷ 坤 kūn
☶ 艮 gèn
☲ 離 ☰ 乾 qián
☱ 兌 duì
☵ 坎 kǎn

Anwendungsregeln der Entsprechungen

Im mittleren Sommermonat steht die Sonne im Zeichen Kui.

Zur Zeit der Abenddämmerung kulminiert das Sternbild GiänSing.
Sein Schutzgeist ist der GouMang.
Seine Tiere sind die Schuppentiere mit dem Drachen als obersten
Seine Urton ist Chüeh. Seine Zahl ist acht.
Sein Geschmack ist sauer und sein Geruch muffig. Man opfert den Türgeistern. Unter den Opfergaben steht die Leber voran.
Der Regen beginnt zu fallen. Die Pfirsiche und Pflaumen blühen.
Die Goldamsel singt und die Habichte verwandeln sich in Turteltauben, da sich in ihm der Wechsel der YingYaang Kraft ausdrückt.
Der Himmelssohn weilt in der Sonnenhalle in seinem Himmlischen Palast
Er fährt im Fasanenwagen, an de dem große Drachenpferde aufgespannt sind.
Es werden grüne Flaggen aufgesteckt. Man kleidet sich in grüne Kleider und trägt grüne Jade.
Man ißt Weizen und Schaffleisch. Die Opfergefäße sind durchbrochen, um die Luft durchziehen zu lassen. Im ersten Monat schont man die Keime und Sprossen; man pflegt das Neugeborene und Junge und sorgt für alle Waisen.
Der Jadekaiser wählt einen günstigen Tag und läßt Gebete darbringen.
Er befiehlt den Beamten, die Gefängnisse zu besuchen, die leichteren Verbrecher freizulassen,
ungerechtfertigte Prügelstrafen zu verhindern und Prozesse und Strafsachen einzustellen.
In diesem Monat gedenkt man der Dynastie der Ki und dem Kami der Ehe (Im TsaiChen-Tal der Gott der Ehe).
Die Gemahlin des Jadekaisers führt ihn allen Nebenfrauen zu.
Diejenige die sich der Kaiser genaht wird geehrt; man reicht ihr einen Köcher und Bogen und Pfeile
Angesichts des Kami der Ehe.
Der Donner erhebt seinen Laut, und der Blitz erscheint wieder.
Die Tiere, die Winterschlaf gehalten, regen sich; sie öffnen ihre Türen und beginnen hervorzukommen.
Drei Tage, ehe es zum ersten mal donnert, wird die Glocke geläutet, um die Volksmenge darauf aufmerksam zu machen. Man spricht dabei: Der Donner wird nun bald seine Stimme ertönen lasse, wer nicht acht gibt auf sein Benehmen,
wird Kinder bekommen, die Fehler haben, sicherlich wird es Leid und Unheil geben.
Beamte (nur in KuroKegaTi) vergleichen die Längenmaße, die Hohlmaße, die Gewichte, die Waagebalken, Scheffel und Eimer.
man bringt die Gewichtssteine in Ordnung. In diesen Monaten weilen die Pflüger wenig zu Hause.
Man bringt die Türen und Türflügel in Ordnung; man setzt die Gemächer und Tempel instand; man beginnt keine großen Kriege, die die Landarbeit beeinträchtigen würden. Man trocknet keine Wasserläufe und Seen aus; man läßt keine Fischteich ablaufen;
man brennt keine Wälder ab. Der Jadekaiser opfert der Dunklen Dreiheit (ursprünglich ein Lamm, diese Stelle wurde In KuroKegaTi verändert)
und läßt die Eiskeller öffnen, aus denen er zuerst ein Opfer im Ahnentempel darbringt. Am jeweils vierten Tag des Monats erhält der Musikmeister den Auftrag
im Palast den Unterricht im Tanzen zu beginnen.
Dabei werden bunte Stoffe vor ihn gebracht;
Der Jadekaiser geht in eigner Person an der Spitze des Kronrats hin um zuzusehen. (ursprünglich an der Spitze der 12 höchsten Beamten)(ursprünglich ein Lamm, diese Stelle wurde In KuroKegaTi verändert Wenn im Frühling die Anweisungen des Herbstes befolgt würden,
so würde im Lande große Überschwemmungen entstehen, kalte Winde würden sich allenthalben erheben
Räuber und Waffen würden das Land überschwemmen.
Wenn die für den Winter gültigen Ordnungen befolgt würden,
so würde der Frühling (ursprünglich hiess es an dieser Stelle die lichte Kraft. Der Text galt den Adepten als zu mißverständlich und wurde geändert)
nicht zum Sieg kommen; der Weizen würde nicht reifen und die Leute würden einander berauben.
Wenn die für den Sommer gültige Ordnung befolgt würden, so würde große Dürre im Lande herrschen;
die Hitze würde zu früh kommen und Heuschrecken und andere Insekten würden Schaden tun.


der Gelehrte DschungTschun

Quellen und Verweise

Literatur

Weblinks