Coraniaid

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Elfentypen

Alfar
Siolcin
Askiälbainen
Coraniaid
Chalpeca
Schwarzalb

Die Coraniaid sind Elfen. Sie sind von eher zarter, mittelgroßer Statur, besitzen aber durchaus genügend Kraft und Ausdauer. Die wenigen, die noch auf Midgard sind, leben in Erainn, wo sie sich mit dem Volk der Ó Tóthail Nathrach vermischt haben. Ihre Augen sind immer grau, ihre Haare von Blond über Rot zu Braun und ihre Haut (siehe auch Diskussion) hat einen grünen Schimmer. Ihre Daumen sind wie bei allen Elfen dreigliedrig und es fehlt ihnen der Mond. Natürlich haben sie spitze Ohren.

Nach außen hin erscheinen sie kalt und beherrscht, sind aber dennoch leicht zu beleidigen. Sie neigen in diesem Fall aber nicht zu Gefühlsausbrüchen, sondern strafen ihre Gegenüber mit spöttischer Verachtung oder bringen ihn aus geringfügig erscheinendem Anlaß im Zweikampf um. Fremden gegenüber verhalten sich Coraniaid sehr oft übermäßig arrogant, unerträglich gleichgültig oder berechnend.

Ihre Verschlossenheit trägt dazu bei, daß nur wenig über dieses geheimnisvolle Volk bekannt ist. In Freundeskreisen ist es jedoch üblich, Gefühlsregungen zu zeigen und herzlichen Umgang mit Bekannten zu pflegen. Der Coraniaid ist leicht für tollkühne Wagnisse zu begeistern, und sein übersteigert anmutender Ehrbegriff läßt ihn an einem einmal gegebenen Versprechen festhalten, auch wenn dies seinen sicheren Tod bedeutet. Herdengeist ist ihm ein Greuel, er ist der Individualist an sich.

Für die Coraniaid ist Midgard nur eine Zwischenstation auf ihrem Zug in die Welt Emhain Abhlach. Die Sprache ist das Hochcoraniaid das sich aus dem Alfaiacainta der Alfar entwickelt hat und im Aibitirién Alphabet geschrieben wird, aber die Coraniaid können auch in Beth-Luis-Nion schreiben. Natürlich beherrschen die Coraniaid in Erainn auch die Landessprache Erainnisch. Wohl weil sich die Coraniaid sehr früh vom Anarchen losgesagt haben, sind sie nicht für den Fluch der Dunklen Macht (des Dunklen Wahns) anfällig.[1]

Geschichte

Das Elfenvolk der Alfar folgte dem Dorch-namhaid aus ihrer Heimat, der Welt Realtaíleann, nach Midgard, und nannten sich die Sithionar, was in etwa die "Fährleute der Wunder" bedeutet. Als die Sithionar die dämonische Natur des Anarchen erkannten, zog ein Teil von ihnen in den Westen Midgards nach Eradóreth ins heutige Erainn und nannte sich die Coraniaid, "Bund der Gerechten".

Für den drohenden Kampf gegen den Dorch-namhaid und seine dämonischen Horden suchten sie Verbündete in den Menschen und Zwergen Vesternesses. Den Menschen brachten sie die Magie des Dweomer und die Zauberlieder der Barden bei. Nach dem Kampf und dem folgenden zweiten Kataklysmus folgten die Coraniaid dem Ruf Nathirs und verließen Erainn in die Welt Emhain Abhlach. Erst zum Krieg der Magier kehrten die Coraniaid mit einer fliegenden Flotte nach Midgard zurück und kämpften gegen die Dunklen Meister. Nur etwa 3000 Coraniaid blieben nach dem Krieg in Erainn zurück. Bis heute hat sich ihre Zahl auf einige Hundert verringert [2].

Quellen und Verweise

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise