Ekh'o Ekh'o: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 6. Februar 2008, 18:37 Uhr

Ika tch'i tch'aya - Xh'ena!
Mensch ärgere dich nicht!

Lebensweisheit der Ekh'o Ekh'o

Die Ekh'o Ekh'o sind nomadische Hirten (Schafe und Ziegen), Jäger und Sammler. Sie leben in der Joliba-Wüste und in den nördlichen und südlichen Savannen. Sie bestellen keine Felder und verarbeiten auch kein Metall. Persönlichen Besitz gibt es bei den Ekh'o Ekh'o nicht, alles gehört der ganzen Familie.

Aussehen

Die Ekh'o Ekh'o sind klein und schlank. Ihre Hautfarbe ist sehr dunkel und ihre Haut schon früh mit vielen Falten überzogen. Ihr Haar tragen die Männer zu eng am Kopf anliegenden Ringen, je mehr desto prächtiger ist der Mann. Die Frauen knoten ihre Haare an den Schläfen und am Hinterkopf zusammen, was neben dem Schönheitsideal auch beim Tragen von Lasten auf dem Kopf dienlich ist. Den Kindern werden die kurz geschorenen Haare zusammen mit verschiedenen Naturfarben zu kleinen Knöpfen gedreht, in denen auch schonmal kleine Edelsteine eingearbeitet sind.

Verhalten

Ihre Neugier hat ihnen viele verschiedene Einflusse beschert. Sie verehren die Tz'iu und sind stark von ihnen geprägt, in ihrer Sprache und ihrer Kultur.

Sie sind äußerst friedlich und aufgeschlossen Fremden gegenüber. Sie betrachten sie mit Neugier und Interesse. Bedrohen Fremde jedoch ihre Wasservorräte und somit das Überleben der Ekh'o Ekh'o, so können sie sehr bösartig werden.

Glaube

Die Große Mutter hat den Ekh'o Ekh'o ihr Wasser geschenkt, was sie in der Joliba-Wüste finden. Sie hat auf ihrer Reise durch die Wüste so viel Durst erlitten, dass sie die Wolken leer trank. Durch das viele Wasser musste sie oft ihrer Natur freien lauf lassen. So entstanden die Wasserlöcher in der Wüste und deshalb gibt es hier auch nur so wenige Wolken. ("Die Reise der Großen Mutter" Buluga Quellenbuch S. 22)

Um das Wasser zu bekommen, müssen sie die dort lebenden und das Wasser beschützenden Geister besänftigen, was ihnen meistens gelingt.

Zusammenleben

Die Ekh'o Ekh'o leben in Familienverbänden zusammen. Die Entscheidungen werden von den Lagerältesten und den besten Jägern und Sammlern der einzelnen Familien getroffen. Eine oder mehrere Familien benutzen zusammen ein Lager, wobei die einzelnen Personen auch die Lager wechseln können. Hierzu muss die Ernährung gesichert sein und ein Interesse aneinander bestehen.

Zahlungsmittel

Als Zahlungsmittel dienen Tauschhandel (Ware gegen Waren oder Dienstleistungen), aber auch Gold-, Silber- und Kupferstücke, Edelsteine und Vieh. (siehe: Währung in Buluga)

Feste

Die überlieferten Orte und Zeiten für die Feste der Ekh'o Ekh'o sind allen bekannt. Ihre Feste haben nicht nur einen freudigen Grund, wie die Tanzwettkämpfe der einzelnen Familien. Viele haben einen ernsten, rituellen Hintergrund. So rufen sie beispielsweise zusammen den Regen herbei oder wenden Unglück ab.

Die Festorte sind mit zahlreichen und schönen Felszeichnungen geschmückt. Ihre Zeichen sollen Wunder bewirken können, jedenfalls sind ihre Rituale an diesen Orten oft mit Erfolg gesegnet.

Quellen und Verweise