Küstenstaaten

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Die Küstenstaaten im Norden des Kontinents Lamaran

Die Küstenstaaten oder Lidralien sind ein Staatenbund an der Nordküste des Kontinents Lamaran. Sie gehören traditionell nachwievor zum Valianischen Imperium, sind aber faktisch unabhängig. Eine zentrale Führung innerhalb der Küstenstaaten existiert nicht, die einzelnen Staaten sind somit politisch selbstständig und kulturell durch ihr valianisches Erbe und ihre gemeinsame Sprache, das Neu-Vallinga, geeint. Geografisch bilden die Kaf-Berge eine Südgrenze zu Eschar.

Den Küstenstaaten werden meistens vier Landstriche in Lamaran in Verbindung gebracht, nämlich Tevarra, Serenea, Leonessa und Corua. Viele zählen Moro noch zu den Küstenstaaten, manche ordnen die Gegend hingegen wegen des Glaubens an die Zweiheit schon Eschar zu. Trotzdem fühlt sich die Mehrheit der Moros immer noch als Bestandteil "des großen Gedankens Valianisches Imperium". Politisch gesehen gibt es weit mehr Machtblöcke im ehemals valianischen Nordlamaran als die Namen für die vier bzw. fünf großen Regionen zu suggerieren scheinen.

Geschichte

Einst hieß ein großer Teil der heutigen Küstenstaaten Oran Estralu, die Südküste, und war in zwei valianische Provinzen unterteilt, Oran Estralu Senes (in etwa: Teile von Elhaddar, ganz Corua und Teile Leonessas) und Oran Estralu Tardis (heute in etwa: die anderen Teile Leonessas und ganz Serenea). Für gewöhnlich wurde zu dieser wichtigen Region des Imperiums noch die Provinz Lidralu (in etwa: heutiges Tevarra und Moro) hinzugezählt. Zusammen bildeten diese drei Provinzen jedenfalls weitgehend eine politische und religiöse Einheit im Reich der Seemeister.

Aus dem Provinznamen Lidralu hat sich mit der Zeit in Gelehrtenkreise der Name Lidralien als Bezeichnung für die Küstenstaaten einbürgern können. Trotz eines einheitlichen Namens kam es nach dem Krieg der Magier in dieser Weltengegend zu zahlreichen Machtkämpfen, sodass der nordlamaranische Landstrich bis heute politisch regelrecht zerstückelt ist:

Religion

Glaube

Die meisten Menschen der Küstenstaaten verehren die Baales Valianis. Daneben findet sich der Mysterienkult der Turan und des Atunis, der sich aus dem chryseischen Mutter/Sohn-Glauben um Nea Dea und Wredelin entwickelt hat. In Moro hingegen wird hauptsächlich die Zweiheit verehrt.

Daneben gibt es, wie in jedem zivilisierten Land, Anhänger fremder Götter, praktiziert durch Einwanderer. Dies ist in den Küstenstaaten gestattet, kann allerdings eingeschränkt werden. So ist im Ordensland von Monteverdine die Verehrung fremder Götter nur im privaten Bereich und in geschlossenen Räumen gestattet.

Magie in den Küstenstaaten

Es gibt 20.000 organisierte Zauberer im Konvent - die vielen Gehilfen, die noch keine Prüfung zum Adepten und schließlich zum Zauberer abgelegt haben, nicht mitgerechnet - also sicherlich nochmal 30.000 Zauberer in spe (dabei muss allerdings bedacht werden, dass in dieser Region Midgards das "magische" Potential in der Bevölkerung so ziemlich ausgereizt wird, d.h. wirklich nahezu jeder, der für das Zaubern begabt ist, wird "entdeckt" und gefördert). Zusammen kommen wir dann auf gut 50.000 Zauberwirker in Lidralien bei knapp 8.000.000 Einwohnern. Das entspricht etwa 0,7%.

Der Anteil der zauberfähigen Priesterschaft nebst Ordenskrieger wäre bei ungefähr 0,4% anzusiedeln (etwa 32.000 Priester/Ordenskrieger incl. aller Priesterschüler bzw. angehenden Ordensritter, deren Anteil jeweils ungleich größer sein dürfte im Vergleich zum Anteil der "fertigen" Priester/Ordenskrieger).

Magie ist in den Küstenstaaten weiter verbreitet, als anderswo, deswegen jedoch nicht notwendigerweise gesellschaftlich akzeptierter. Das Mißtrauen gegen das Unbekannte sitzt tief, zumal angesichts der Erinnerungen aus den Zeiten des Kriegs der Magier.

Fortschritt in den Küstenstaaten

Die Küstenstaaten sind die am weitesten fortgeschrittene Region auf Midgard (zusammen mit KanThaiPan, das sich jedoch vom Rest der Welt abschottet). Aus der Tradition des Valianischen Imperiums entwickelten sich sowohl Technologie als auch Magie zu neuen Höchstleistungen in der Beherrschung der Natur.

Organisiertes Verbrechen in den Küstenstaaten

Die Comreda Noctina (Bruderschaft der Nachtfalter) beherrscht das organisierte Verbrechen in Tevarra, wo sie in der Zeit der Unabhängigkeitskriege gegen Kairawan entstand. Inzwischen reichen ihre vielgestaltigen Arme weit über Tura und Tevarra hinaus. Die Comreda wird von den Fünf Familien geführt (alles "ehrbare" Kaufmannsfamilien). Sie profitiert von allen Arten von Verbrechen - Schutzgeld, Schmuggel, Einbruch, Diebstahl, Erpressung, Prostitution - reglementiert diese aber gleichzeitig so, daß der Anreiz für die Obrigkeit gering bleibt, wirklich scharf gegen sie vorzugehen (außerdem kontrolliert sie die meisten der betreffenden Personen sowieso, in der einen oder anderen Weise). Auch die starke religiöse Prägung gibt der Comreda ein respektableres Äußeres - nur Gläubige der Baales Valianis können Mitglieder werden, der Meeresgott Nothuns wird besonders verehrt.

Quellen und Verweise

Literatur

Weblinks

Abenteuer in den Küstenstaaten

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