Nothuns: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Listenreiche, Gezeitendonnerer, Beherrscher der Winde und der Riffe, Gott des Neubeginns, Bewahrer der Magie, Schutzpatron der Händler, Diebe und Seefahrer, Meister des Chaos. [[Nothun]] der volkstümlichste aller [[valian]]ischen [[Götter]] ist der Sohn des Herrschaftsgottes [[Tin]] und der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alpanu]]. Sein Symboltier ist das Seeeinhorn.
 
  
 
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Version vom 11. Januar 2006, 12:40 Uhr

Der Listenreiche, Gezeitendonnerer, Beherrscher der Winde und der Riffe, Gott des Neubeginns, Bewahrer der Magie, Schutzpatron der Händler, Diebe und Seefahrer, Meister des Chaos. Nothun der volkstümlichste aller valianischen Götter ist der Sohn des Herrschaftsgottes Tin und der Fruchtbarkeitsgöttin Alpanu. Sein Symboltier ist das Seeeinhorn.

Entstehungsgeschichte

Als die Welt jung war regierte Tin über die Schöpfung die Alpanu ihm geboren hatte und er war zufrieden. Alles Getier was da kreuchte und fleuchte hörte auf seinen Ruf und der Mensch der die Welt voller Staunen gerade erblickt hatte, neigte sich vor seiner Majestät und diente ihm zum Wohlgefallen. Und die Pflanzen die Alpanu gedeihen und wachsen ließ, waren ihm Nahrung und Kleidung.
Doch Alpanu die Gebärerin alles Lebens sah die Welt und erkannte, dass sie sich verändern müsse, so wie alles was lebt sich stetig ändert, Altes vernichtet, um Neuem Platz zu schaffen. Und sie wünschte sich ein Kind, dass ihre Welt mit Lachen erfüllte, dass das Alte fortführte und Neues begänne. Und so begab sie sich zu Tin und sprach:

„Siehe mein Herr diese Welt die ich dir geschaffen habe ist gut sie ist
Dein und du sollst sie beherrschen und ihre Kinder die Menschen zu Größe
führen. Doch das Los allen Lebens ist das Vergehen und das Schicksal der
Schöpfung ist das Aufbegehre gegen das Schicksal. Schenke mir geliebter
Mann ein Kind, das Welt bereichert und den Menschen das Leben und das
Schicksal zeigt.“

Da erzürnte Tin und rief:

„Weib, was sprichst du da. Die Welt ist gut, weil ich sie geordnet habe,
ein jedes Wesen kennt seinen Platz und seine Vorherbestimmung. Die
Menschen hören auf mich und ehren deine Gaben. Sie sind unsere Kinder
und wir werden sie zu ihrem Glück führen. Schweig nun und sprich nicht
mehr davon“

Da schwieg Alpanu wie ihr geheißen ward, doch in ihr reifte ein Gedanke. Am nächsten Morgen als Tin sich von seinem Nachtlager erhob, nahm sie ihn bei der Hand und führte ihn in den Wald: „Sieh mein Fürst, was ich für dich geschaffen habe.“ Und Tin sah die Zeder die gerade und hoch wächst und deren Holz fest und stark ist und es erfreute sein Herz eine solchen Baum zu sehen. Und er sprach: „Ich danke dir mein Weib, dass du solches geschaffen hast.“

In der Mitte des Tages aber erschien Alpanu wieder vor seinem Angesicht und sagte: „Sieh mein Herr, was ich für dich geschaffen habe.“ Und Tin erblickte das Erz der Erde, dass hart und stark im Schoß der Erde ruht und es beglückte ihn solche Stärke zu erkennen und er sprach: „Ich danke dir meine Frau, dass du solches geschaffen hast.“

Doch am Ende des Tages als Tin ermattet auf sein Lager sinken wollte näherte sich Alpanu ihm erneut deutete in den Himmel und raunte: „Dies ist für dich mein Geliebter.“ Und Tin richtet die Augen zum Himmel und dort wo vorher nur das Antlitz Alpanus geleuchtet hatte, funkelte nun, wie tausend kleine Sonnen, das Sternenfirmament, dass so verwirrend in seiner tiefen Ordnung ist. Und er seufzte: „Geliebte, dieser Tag ist der Tag an dem du mir Glückseligkeit gegeben hast. Ich will dich auch beglücken. Nenn mir deinen Wunsch.“ Und Alpanu sprach: „Den Kuss der Liebe möchte ich von deinen Lippen empfangen mein Gemahl.“ Und als er sich niederbeugte und sie küsste entsprang mit einem Donnern Nothun dem Schoß der Mutter.

Tin aber erkannte, dass Alpanu ihn verführt hatte und er zürnte: „Dieser Sohn ist nun von mir gezeugt, doch nie wird er ein Reich auf dieser Erde haben.“ Als Nothun dies hörte beugte er sich bekümmert und sprach: „Dein Wunsch, oh Vater, ist mein Befehl. So wird die See mein Reich.“

Da erkannte Tin, dass er zum zweiten Mal getäuscht worden war und lachte bitter. „Wohlan mein Sohn, so sei es. Dein Reich sei die See und alles Leben was in ihr weilt, die Schrecken der Tiefe, das Ungestüm der Winde, die vernichtende Macht der Gezeiten. Die Menschen werden dich verachten, weil sie dich fürchten.“

Doch Nothun sprach: „Du täuschst dich wieder mein Vater, die Menschen werden mich lieben, weil sie mich brauchen und ich ihr Schutz vor diesen Gefahren bin. So wenig verstehst du deine Kinder, dass du denkst sie fürchten was sie bedroht. Doch die Stärke des Menschen ist der Wille dem Zufall zu trotzen und die Fähigkeit die Gunst des Zufalls zu nutzen.“

Als er so respektlos sprach erboste Tin und sandte seinen Sohn mit einem feurigen Blitz in sein Reich. Seit dieser Zeit sind sich Feuer und Wasser, Erde und Luft Feind, doch kann eines ohne das andere nicht sein, so wie der Sohn den Vater braucht und der Vater den Sohn.

Nothun aber lehrte die Menschen die Gaben seiner Mutter zu ihrem Nutzen zu verwenden. Die Zeder ist das Holz der Hochseeschiffe, das Erz ist das Band das sie bindet und der Sternenhimmel ist der Wegweiser in der Endlosigkeit des Ozeans.

Die Mythologie

Nothuns ist ein seltsamer Gott.

Er hilft den Schwachen und Entrechteten. Er schützt die Kranken, Lahmen und Blinden. Er wendet sich den Verstoßenen und Verrufenen zu. Er gibt den Flüchtlingen und Reisenden ein Heim. Doch er ist auch der Gott des Wandelbaren und des Schicksals. Er ist der Hüter der Weisheit, des Verstandes und der Magie. Nothuns vereint in sich viele Widersprüche. Zum einen ist er der Gott des entschlossenen Handelns und der schnellen Entscheidungen, zum andern ist er aber auch der Freund der Zauderer und Müßiggänger, die lieber einen Gedanken zuviel auf ein Vorhaben verwenden. Nothuns schätzt es wenn mit Elan und Zuversicht ein Sieg errungen wird, doch genauso liebt er Menschen die durch das beharrliche Festhalten an Prinzipien Niederlagen erleiden.

Der Herr des Wassers und der Lüfte ist ein Freund der Menschen, die sich selber treu sind. Diejenigen die Individualität und Eigensinn in sich vereinen, können seinen Respekt erringen.

Jedoch den Respekt des Gezeitendonnerers zu besitzen, heißt nicht seine Unterstützung zu erhalten. Nothun hilft den Menschen nur ungern. Nicht umsonst ist ein viel zitierter Satz der Gläubigen Nothuns: „Actio ato, Nothun servitiuram.“ Handele selbst, so hilft dir Nothun.

Nothuns fördert die Unabhängigkeit der Menschen. Er sieht in der blinden Gottesfurcht und dem besinnungslosen Dienst an den Göttern, nur das Sklaventum der Menschheit. Die Menschen sollten ihrem Gott in Liebe zugetan sein, nicht aus Loyalität.

Desweiteren legt Nothuns auch außerordentlichen Wert auf das Sozialverhalten der Menschen. Die, die den Schwachen helfen, Unrecht und Unterdrückung bekämpfen, für den Fortgang der menschlichen Entwicklung und Gesellschaft streiten, erfahren gelegentlich die Unterstützung Nothuns.

Wenn Nothuns eingreift, ist es selten als Handlung des Gottes zu erkennen. Vielmehr zeichnen sich von ihm Begünstigte, durch einen magischen Erfolg aus. Sie treffen in schwierigen Situationen die richtige Entscheidung und Ereignisse ergeben sich einfach so, dass sie Erfolg haben. Doch Nothuns Hilfe ist ungewiss und unbeständig. Niemand kann letztendlich sagen, ob es Nothuns war der ihm geholfen hatte oder es nicht einfach nur Glück war. Letztendlich ist eine solche Unterscheidung aber für Nothuns selber irrelevant. Neben diesen für Menschen positiven Seiten hat der Meister des Chaos aber auch eine dunkle Seite.

Nothuns wird von seinen Anhängern als listenreich und gewitzt verehrt, doch in den Sagen erscheint er oft als grausam bis hin zur Heimtücke. Es gibt unzählige Sagen in denen Nothuns Menschen behütet, beschützt, ihnen hilft, bei der Erledigung einer persönlich wichtigen Aufgabe oder schlichtweg bei dem Versuch das Leben auch in schwierigen Zeiten zu meistern. Doch ebenso tritt er in Erscheinung als Gott der die Menschen quält, sie hinterhältig in Fallen lockt oder sie mit ungerechtfertigter Grausamkeit für Dummheiten, Unwissen oder auch nur übergroße Anhänglichkeit straft. In diesen Taten, ist keine Gerechtigkeit und keine Größe zu erkennen.

Die Launen Nothuns sind grausam, launisch und unberechenbar wie das Meer selber. Er trägt die Schiffe der Seefahrer auf seinen Wogen, doch zerschmettert er im nächsten Augenblick die Gebeine derselben an der Küste. Seine Winde führen die Menschen über das Meer und zerfetzen gleichzeitig die Takelage der Segler und reißen sie in die Tiefe. Unverkennbar trägt Nothuns Elemente des Chaos in sich.

Valianische Mystiker der Wind und Wasser Gilde haben bereits theoretisiert (ein streng geheimes und verbotenes Werk, dass von Kennern als die Wasserbulle bezeichnet wird), dass der Schöpfungsmythos Nothuns in engem Zusammenhang mit der Vereinigung der zwei Ebenen stehen könnte, aus denen Midgard entstanden sein soll.

In den kathanischen An-Lan Fragmenten wird die Entstehung der Welt mit der Bindung der Mächte des Chaos durch den Gelben Herren erklärt. Diese der kanthanischen Mythologie zuzuordnende Verbrämung findet aber ihre Entsprechung in vielen Mythologien anderer Kulturen. Die Ankunft der Torquiner in Alba, die Reise der Urväter Valians auf die Inseln oder die Dualität Ormuts und Alamans sind immer wiederkehrende Elemente vieler Mythologien. Sie hängen wahrscheinlich eng mit der Niederringung des Anarchen und seiner dämonischen Gefolgschaft zusammen, und dem Verbleiben der Kräfte des Chaos in dieser Welt.

Häufig erstehen diese Kräfte des Chaos dann in Form finsterer Gottheiten auf, um als Kristalisation der Ängste der Menschen, diese zu tyrannisieren. Demgegenüber stehen die Kräfte der Ordnung, die die Menschheit zu verteidigen scheinen.

In der valianischen Mythologie ist Nothun allerdings die Personifizierung des Chaos, doch gerade Nothun bewahrt die Menschen davor, ihr Leben in der Gleichförmigkeit der Sklaverei, im Dienste der Ordnung zu verrichten. Möglicherweise, so glauben die wenigen in die Geheimnisse des Multiversum eingeweihten Gelehrten, verschmolzen damals eine Ebene des Chaos und eine elementare Ebene der Ordnung zu der Welt Midgard wie wir sie kennen. Ob es erneut zu einer Trennung und damit zum Untergang der Welt kommen kann, hängt wahrscheinlich von der Fähigkeit der Menschen ab, die beiden auseinanderstrebenden Kräfte miteinander zu vereinen Und hierzu ist nur der Mensch als originäres Wesen der Mittelwelten fähig. Offensichtlich ist Nothuns genau der Gott, der ihm dabei als Kristallisation seiner notwendigen Fähigkeiten zur Seite steht.

Diese Ansicht steht allerdings unter dem höchsten Bann der valianischen Kirche. Menschen die solche Thesen in Valian oder in einem Einflussbereich Valians vertreten, sollten sich bewusst sein, dass ihr nächster Spaziergang wahrscheinlich unter den wachsamen Augen der goldenen Bruderschaft aufs Schafott führt.

Nothuns mag also gefährlich und unberechenbar sein, doch er gibt den Menschen die Freiheit ihren eigenen Weg zu gehen. Die Flucht auf dem Wasser ist ein altes immer wiederkehrendes mythologisches Motiv der Valianer.

Nicht umsonst waren es die den Elementen Nothuns besonders verbundenen Seemeister, die das Valian Tins zu unerreichter Blüte geführt haben. Doch Nothuns Gunst ist unzuverlässig und der Sturz der Seemeister war tief und hätte beinahe die gesamte Welt Midgard mit in den Abgrund gerissen. Dies geschah, als sich die Seemeister den chaotischen und dämonischen Kräften des Gottes zuwandten. Das die Welt nicht vernichtet wurde, werten die Jünger Nothuns, als Beweis der Liebe Nothuns. Da es auch die grauen Meister, als Beschwörer der Luft der Wasser, waren, die Valian und die Welt retteten.

Anhänger anderer Götter haben durchaus eine andere Sicht auf diese Geschichte. Doch wie auch immer man die Rolle Nothuns in der Valianschen Geschichte interpretieren möchte, sicher ist, dass Nothuns Gunst nicht von Frömmigkeit, Stand oder Bedeutsamkeit abhängt. Nothun bewertet Taten allein nach dem Wie. Das Warum oder Wozu ist von nachrangiger Bedeutung für ihn. Die Aufgabe mag noch so klein, der Bittsteller noch so unbedeutend sein, das Werk, von Menschenhand geschaffen, ist heilig.

Das Gottesbild

Nothuns Erscheinungsbild ist so vielfältig wie sein Wesen. In religiösen Darstellungen erscheint er häufig als Kapitän, in traditioneller valianischer Gewandung, auf einem Schiff. Doch gibt es auch mahnende Darstellungen, in denen er als alles verschlingender Hai in Erscheinung tritt. Gelegentlich sind die Bilder auch bewusst als Rätsel gefasst, in denen sich die Darstellung des Gottes versteckt. Die Kunst des göttlichen Rätselspiels ist eine häufige meditative Übung der Kinder Nothuns.

Die Sendboten Nothuns sind die Windbräute. Mit diesen sendet er einem Schiff eine gute Brise oder zerfetzt dessen Takelage. Sie sind die Künder der Größe ihres Herren und die Garanten seiner Wankelmütigkeit. Die Möwen Nothuns, sind riesige Vögel, die mit ihren silbernen Schnäbeln Untote jagen, mit dem Wind ihrer Flügel Geister vertreiben und deren Schrei das Ende der finsteren Kreaturen der Tiefsee bedeutet.

Der schwarze Kater ist ein Bote der Ungewissheit. Er jagt die finsteren Kreaturen der Nacht, die menschlichen Ratten und ihre Diener. Sein Erscheinen kann den Tod, aber auch großen Erfolg bedeuten. Er ist die Verkörperung der chaotischen Elemente des Gottes. Unter valianischen Seefahrern gilt es als gutes Omen wenn an Bord eines Schiffes ein schwarzer Kater mitreist.

Die Kirche

Die Kirche Nothuns zeichnet sich durch flache Hierarchien aus. Das Laienpredigertum und die spontane Versammlung der Gläubigen hat einen großen Stellenwert. Die Lithurgie der Gottesdienste ist einfach und reduziert sich auf Danksagung, besinnliches Gedenken, Ansprache und festliches Gedenken. Die unterschiedlichen Teile der Liturgie variieren in Länge und Bedeutsamkeit nach Anlass und Gemeinde.

In Candranor und den meisten größeren Städten existiert zwar ein Ordenskolleg, wo Priester des Meeres, bzw. Handels eine formelle Ausbildung erhalten. Es kommt jedoch vor, dass Nothun Menschen zum Priestertum beruft, wenn sie einer entsprechenden sozialen Schicht entstammen, um die nötige Ausbildung mitzubringen.

Genauso häufig wenn nicht noch häufiger fungiert Nothuns in Persona oder mit Hilfe eines Sendboten als Lehrmeister für Hexer. Diese Hexer sind, mehr oder weniger erstaunlicherweise, von grauem Kolorit und entwickeln auch in höheren Graden keine entsprechende Aura.

Der Kult

Sowohl die Feiertage als auch die Örtlichkeiten in denen die Gläubigen des Meeresgottes ihren Glauben bekennen sind nicht kalendarisch fixiert. Jeder Tag an dem sich genug Gläubige zusammenfinden, um Nothuns zu ehren, ist ein Feiertag. Jeder Ort der den Gläubigen angemessen erscheint ist eine Kapelle. Im Allgemeinen wird das Auslaufen eines Schiffes, die sichere Heimkehr von langer Fahrt oder ein außergewöhnliches Vorhaben als geeignete Anlässe angesehen, den Gott um Beistand zu bitten.

Es gibt nur einen Tag der allen Verehrern Nothuns gleichermaßen heilig ist. Am Ljosdag des Luchsmondes erscheint das Sternbild der Windbraut am Firmament. In dieser Nacht sind, überall wo Nothun verehrt wird, ausgiebige und fast orgiastische Feierlichkeiten an der Tagesordnung. Auf den Straßen der Städte treiben die Menschen in Verkleidung der Diener Nothuns ein wildes Spiel. In all diesen Städten herscht an diesem Tag die Narrenfreiheit.

Quellen